Weihnachten und der Grinch in mir!

Der Baum zu Weihnachten ist grün! Ich liebe die Farbe grün und auch den Ursprung der Farbe, die Natur.  Grün ist aber auch die Farbe des Grinch und das bin ich ebenfalls. Das hat zwar nichts mit der Farbe per se zu tun, aber dennoch…

Bereits im September bin ich höchster Alarmbereitschaft, denn nach dem Sommer kommt meist in großen Schritten die kalte Jahreszeit. Als Skilehrerin find ich das zwar immer sehr charmant, aber an dem Tag an dem die ersten Lebkuchen und Schoko-Weihnachtsmänner im Supermarkt auftauchen verfalle ich in einen Prä-Weihnachtlichen Blues. Jedes Jahr fange ich dann an zu überlegen wie ich aus der Nummer dieses Jahr raus komme und schlussendlich bin ich dann doch da!

Warum nervt mich Weihnachten und diese Zeit des Jahres?

Ja das frag ich mich auch jedes Jahr wieder, denn es wird immer schlimmer! Wenn Weihnachtsmärkte bereits Anfang November auftauchen und rund um mich herum der Black Frida Wahn beginnt, wird mir übel. Nein, ich freue mich nicht über Punsch und Glühwein! Ich freue mich auch nicht aufs Kekse backen…außerdem kann ich das auch nicht! Und  Adventskalender empfinde ich nicht als „romantisch“!

Warum das so ist, weiß ich nicht! Aber eine Sache widert mich zutiefst an…Verlogene Prä-Weihnachtliche Selbstgerechtigkeit! Ich kann es nicht verstehen, wie soooo viele Tage im Jahr aufeinander gepfiffen wird und dann einmal im Jahr denken wir aneinander…denn es is ja Weihnachten!

Was ist Weihnachten?

Das sollte so nicht sein! Weihnachten sollte ein Höhepunkt des Jahres sein. Ein Höhepunkt der Nächstenliebe und nicht ein Ausnahmezustand, weil wir uns darauf besinnen was wichtig ist.

Ich bin sicherlich die Letzte die täglich überlegt wie sie anderen eine Freude machen kann, aber ich bemühe mich sehr meine Liebsten nie im Stich zu lassen…und das versuch ich das ganze Jahr über.

Zum Weihnachtsklischee gehören Geschenke dazu! Es ist natürlich schön, wenn ein Wunsch erfüllt wird und Weihnachten ein Anlass dazu ist, dass eine Kleinigkeit für die Liebsten unter dem Christbaum liegt. Weihnachten kann aber auch jeden Tag sein…das ganze Jahr über. Da kann ein Kaffee mit der besten Freundin ein Geschenk sein, denn es wird sich Zeit genommen füreinander und zugehört. Es kann eine Hühnersuppe sein, die gekocht und vorbei gebracht wird für ein krankes Familienmitglied. Ein Anruf bei der Familie um zu hören was es neues gibt und Interesse am Leben des anderen zu zeigen. Das vielleicht größte Geschenk, das wir uns gegenseitig machen können ist Toleranz und Akzeptanz. Den Anderen einfach so sein lassen wie er ist und so zu akzeptieren. Ein Verständnis für das Gegenüber aufbringen. Dabei muss nicht immer alles gut geheißen werden, aber ein offener wertfreier Dialog ist vielleicht das schönste Geschenk das es gibt.

Eines Tages…

…werd ich vielleicht eine Mama sein die, die Geschichte vom Christkind versucht mitzuspielen, Geschenke verpackt, die das Christkind bringt und wenn nötig auch lernt wie man Kekse backt. Ich freu mich darauf und werde meiner Familie solche Erfahrungen und Kindheitserinnerungen sicher nicht vorenthalten, aber ich werde alles daran setzen, dass meine Interpretation von Weihnachten ganzjährig ankommt. 

XOXO,
der Grinch

P.S.: Auf was ich mich jedoch jedes Jahr freue – und das bereits jetzt – ist gutes Essen, so wie zum Beispiel der Weihnachtsvogel & Friends!

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Disclaimer

  • Das Beitragsbild ist von meinem lieben Freund Wolfgang Major
  • In der Kategorie Kolumne, schreibe ich frei von der Leber über Dinge die mir im Kopf herumgeistern

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