Kürbispizza – Teig aus Kürbis und Haselnusstrester

Herbstzeit ist Kürbiszeit! Diesen Herbst, hab ich mir auch etwas einfallen lassen, um den Kürbis ins kulinarische Licht zu rücken. Als ich mein Kürbis-Haselnuss Granola mit Haselnussmilch gezaubert hatte, war ja einiges an Haselnusstrester übrig und den wollte ich verwerten. Kürbispüree war auch noch übrig, also hab ich mich an meinen aller erste Pizzateig gewagt um darauf eine Kürbispizza zu machen. Vor vielen vielen Jahren während des Studiums, hab ich schon mal Pizzateig selbst gemacht mit italienischen Kollegen von der Uni. Selbstverständlich hatte ich keine Ahnung mehr wie das ging! Aber nach einer kleinen Recherche konnte ich meine kreativen Zellen anwerfen um das ganze in eine Kürbispizza zu verwandeln, und das mit einem nusseigen Touch 😉 Weiter unten erzähl ich euch auch noch warum Kürbis so gut für euch ist. Aber zuerst mal zu dem Rezept.

Zutaten:
  • 360g Mehl
  • 270g Haselnusstrester
  • insgesamt 450g Kürbispüree (350g für den Teig | 100g als Soße)
  • 2 TL Salz für den Teig
  • je 1 TL Kurkuma, Ingwer, Salz, Pfeffer und Oregano – für das Püree
  • 4 TL Kokosöl
  • nach Bedarf und Lust und Laune für den Belag:
    • Speckwürfel
    • geraspelter Kürbis (roh)
    • Zwiebel
    • Feta
    • Rosmarin
    • Feigen
    • Maroni
Zubereitung:
  • Kürbispüree vorbereiten: Kürbis schälen (sofern nötig), in grobe Stücke schneiden und kochen. Wasser abgießen und den Kürbis pürieren und würzen. Ich hab das Püree mit Kurkuma, Ingwer, Salz und Pfeffer gewürzt. Das Püree müsst ihr euch ein wenig einteilen. Ein Teil kommt in den Teig und ein Teil wird auf den Teig als Soße verstrichen.
  • Mehl und Haselnusstrester miteinander vermengen und auf eine Arbeitsfläche geben. In der Mitte eine Mulde mit den Fingern formen
    Kleiner Tipp: Wenn ihr keinen Haselnusstrester habt, könnt ihr natürlich auch gemahlene Haselnüsse nehmen.
  • In die Mulde, wird dann Salz und Kokosöl gegeben und der Germ hinein gebröckelt. Am besten gebt ihr hier auch gleich ein wenig von dem warmen Kürbispüree dazu, damit sich der Germ gut auflöst. Die Mulde mit dem Mehl-Haselnussmix bedecken und ein paar Minuten stehen lassen.
  • Den Rest der 350g des Kürbispürees dazu geben und verkneten. Das ist ein sehr klebrige Angelegenheit und  dauert ein wenig.
  • Wenn der Teig eine homogene Masse ergeben hat, dann ab ins warme Nest damit. Ich hab den Teig in eine große Schüssel gegeben und das ganze zugedeckt. Die Schüssel ist dann ins Bett gewandert und mit der Bettdecke zugedeckt worden. Am besten ihr lasst den Teig für 1- 1,5 Stunden lang ruhen.
    Kleiner Tipp: Legt lieber einen Zettel auf die Bettdecke, dass Teig darin zu finden ist. Die Sauerei im Bett ist euch sonst gewiss 😉
  • Während der Teig vor sich hin ruht, könnt ihr den Belag und alles weitere vorbereiten. Also Arbeitsplatte sauber machen, damit es später wieder bereit ist für den Teig. Zwiebel wird klein geschnitten, Feta zerkrümelt, Feigen in Scheiben geschnitten und Kürbis geraspelt.
Der Teig ist fertig – jetzt geht’s ans Belegen und backen
  • Wenn der Teig fertig geruht hat und sein Volumen deutlich vergrößert ist, dann ist er bereit zum weiter verarbeiten. Teilt euch etwas von dem gesamten Teig ab und legt ihn auf die mehlige Arbeitsfläche. Ohne Mehl klebt euch der Teig fest! Den Teig dünn ausrollen und auf ein Backblech legen
  • Zuerst das restliche Kürbispüree darauf, als Soße. Dann wird nach Herzenslust belegt. Ich hab meine KürbisPizza mit geraspelten Kürbis, dann mit Speckwürfel und Zwiebel belegt. Die Feigen darauf und mit den Feta Krümeln bestreut. Zum Schluss noch ein paar Zweige Rosmarin darüber und ab ins Rohr
  • Ihr backt die Kürbispizza am besten bei ca 150. Grad Umluft für etwa 12-15 Minuten. Ihr könnt aber jederzeit kontrollieren ob die Kürbispizza fertig ist, indem ihr den Boden auf seine Konsistenz überprüft – Cross und knackig soll er sein.
    kleiner Tipp: Wenn ihr kurz bevor die Kürbispizza fertig ist noch Maroni darauf legt, bekommt das ganze noch einen extra herbstlichen Touch 😉

Kürbis der orangene Superstar im Herbst

Die Kürbispizza ist eine von vielen Gerichten, die aus dem Kürbis gezaubert werden können. Und Zusammen mit den Haselnusstrester auch eine ideale Variante Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Ein paar Fakten zu diesem Thema hab ich euch hier zusammengetragen. Der Kürbis ist, wie wir wissen nur saisonal erhältlich und wird daher in jedem Haushalt verkocht, sobald die Saison da ist. Das freut auch all jene die gerade versuchen das Gewicht zu reduzieren, denn Kürbis hat gerade mal 25 kcal pro 100g. Außerdem ist der Kürbis voller guter Inhaltsstoffe, wie Beta-Carotin (das ist die Vorstufe von Vitamin A) – das zeigt sich auch durch die orangene Farbe, Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen uuuund auch ganz viele Ballaststoffe, die uns lange satt halten. Wusstet ihr, dass Kürbisse aus Sicht der Botanik zu den Beeren zählt und verwandt ist mit Zucchini, Gurke und Meldone? Wisst ihr, wie ein frischer Kürbis erkennbar ist? Wenn ihr auf ihn klopft klingt er hohl 😉 Natürlich sind auch die Kürbiskerne voller guter Inhaltsstoffe. Dazu findet ihr noch mehr Informationen bei meine Kürbiskern Schnitzel Beitrag.

Noch nicht genug?

Jetzt wünsch ich euch noch viel Spaß beim kochen und schlemmen. Ihr könnt einen Teil des Teiges auch einfrieren, also lohnt es sich doppelt, gleich mehr zu machen 😉 Wenn ihr sehen wollt, was ich sonst noch so anstelle in der Küche oder im Training, dann folgt mir auf Instagram oder Facebook 🙂 Wenn ihr mit mir trainieren wollt, dann meldet euch zum gratis und unverbindlichen Erstgespräch bei mir.

Grüße, aus der Kürbis-Küche,
Lela

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